I n f o
Präparation
Präparieren eines Zahnes zur Aufnahme einer Füllung o. Zahnersatz; laienhaft auch "(Aus-)Bohren" oder
"Schleifen"; Fachausdruck für das Bearbeiten eines Zahnes mit rotierenden,
oszillierenden
oder lichtenergetischen
Instrumenten zur Aufnahme einer Füllung bzw. einer prothetischen
Restauration (z.B. Krone). Zum
Ableiten der Wärme wird die P. i.d.R. feucht - d.h. mit einem
Wasser-Luft-Gemisch ("Spray") - und
bei hochtourigen P. mit einer "tupfenden" Arbeitsweise durchgeführt.
Eine P. sollte immer nach dem Prinzip „Soviel wie
nötig – so wenig wie möglich“ (= minimal-invasiv) erfolgen.
Eine P. kann nach mehreren Kriterien unterschieden werden:
- Geschwindigkeit eingesetzter konventioneller Instrumente
niedertourige
P. finden bei einer Geschwindigkeit zwischen 400 u. 5.000 U/min statt
und werden hauptsächlich bei der Entfernung von kariösem
Dentin in der Nähe der Pulpa angewandt
hochtourige P.
finden bei einer Geschwindigkeit zwischen 40.000 und 100.000 U/min unter
Kühlung statt.
Bearbeitung von Schmelz und Dentin; als Instrumente kommen schnellrotierende Winkelstücke
(Rotring-Winkelstück) oder Turbinen
in Betracht
höchsttourige
P. mittels spezieller "Turbinen"
bei stark tupfender Arbeitsweise (Problem der Kühlung) bei Umdrehungen bis
zu 400.000/min
- Präparationsform:
bedingt durch die Form des eingesetzten Schleifkörpers unterscheidet man:
Tangentialpräparation
Hohlkehlpräparation
Stufenpräparation
Kombinationen aus
den drei Arten
ausführlich:
Kronen auf Zahnwissen.de
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